Ostergottesdienste im Internet finden

Ökumenischer Gottesdienst-Service gestartet

"Auferstehung Christi" aus dem "Isenheimer Altar" (1510-15) von Matthias Grünewald, Musée d'Unterlinden, Colmar
Hannover/Bonn, 03.04.2006: Der Besuch von Festgottesdiensten zu Ostern, dem wichtigsten Fest der Christenheit, ist für viele Menschen selbstverständlich, egal ob sie die Ostertage zu Hause verbringen oder auf Reisen sind. Doch wie erfahren Interessierte, wo und wann welche Heilige Messe und welcher Gottesdienst gefeiert wird? Ein ökumenisches Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Katholischen Kirche bietet Hilfe beim Finden der rechten Termine. Unter

www.ostergottesdienste.de

gibt es umfangreiche Informationen zu den Gottesdiensten zwischen dem 13. April (Gründonnerstag) und dem 17. April (Ostermontag).

Für die Suche geben die Internetnutzerinnen und -nutzer einfach den Namen der Gemeinde oder eine Postleitzahl ein und erhalten so einen Überblick über die zahlreichen Angebote. In den verschiedenen gottesdienstlichen Feiern der drei österlichen Tage Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern wird der Tod und die Auferstehung Jesu Christi vergegenwärtigt. So erinnern beispielsweise in vielen Gemeinden am Gründonnerstag besondere Gottesdienste an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern und an die Einsetzung der Eucharistie. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu Christi, wird der Kreuzweg begangen und in Gottesdiensten des Leidens und des Sterbens Jesu gedacht. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird dann in festlichen Gottesdiensten die Auferstehung Jesu und die Erlösung aller Menschen gefeiert. Vielerorts finden in der Osternacht auch Taufen statt, da Ostern in der alten Kirche der Tauftag war.

Hinter dem Serviceangebot stehen die Internetarbeit der EKD, die Deutsche Bischofskonferenz und die Redaktion von www.katholisch.de. Dass ein solches Angebot auf große Resonanz trifft, zeigte der Weihnachtsservice im vergangenen Jahr. Die Seite www.weihnachtsgottesdienste.de verzeichnete über 170.000 Suchanfragen.

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz
www.dbk.de
Herausgeber P. Dr. Hans Langendörfer SJ
Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz

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