Hamburger Westen hat wieder einen katholischen Militärseelsorger Militärdekan Walter Dreesbach in sein Amt eingeführt

Kapitän zur See Hett und Oberstleutnant Friese im Gespräch mit dem neuen Militärdekan Walter Dreesbach
"Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf," sagte der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, Kapitän zur See Wolfgang Hett, als er dem neuen Katholischen Militärdekan Hamburg II, Militärdekan Walter Dreesbach, zu dessen Amtseinführung gratulierte. Mit diesem Zitat von Goethe hob der Kommandeur das anspruchsvolle Einsatzspektrum hervor, das derzeit von der Bundeswehr zu schultern ist. "Internationale Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, einschließlich des Kampfes gegen den globalen Terrorismus, aber auch humanitäre Einsätze belegen die ersten Plätze des Aufgabenspektrums - und das weltweit," betonte Kapitän Hett. Daher komme der Vermittlung politischer, völkerrechtlicher und vor allem auch ethischer Orientierung für alle Soldaten unverändert eine besondere Rolle zu.

"Kirche am Arbeitsplatz"

In diesem Zusammenhang unterstrich er die bedeutsame Rolle der Militärseelsorge. Sie sei Kirche am Arbeitsplatz - im Heimatstandort ebenso wie im riskanten Auslandseinsatz. Die Erfahrung aus den Einsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan zeigte, wie sehr die Präsenz von Militärseelsorgern von den Soldaten gewünscht werde, führte Hett aus.

Zuvor war Militärdekan Dreesbach mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Grün in Hamburg-Blankenese durch den leitenden Dekan, Militärdekan Msgr. Rainer Schadt, in sein Amt eingeführt worden. Nach Stationen in Bonn, Dresden und im belgischen Mons ist nun der Westen der Elbmetropole die neue Wirkungsstätte des 52jährigen Dreesbach.

Ein Empfang in der Clausewitz-Kaserne bei guten Gesprächen beendete die Amtseinführung.

Text und Foto: Pressestelle Landeskommando Hamburg

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